Mario Cavigelli

Bereit für Gespräche

Ich lebe zusammen mit meinen beiden Kindern Fortunat (1995) und Lorenza (1999) in Domat/Ems, wo ich bei  meinen Eltern mit den beiden jüngeren Brüdern auch aufgewachsen bin. Als Sohn habe ich von meiner elterlichen Familie vor allem viel Unterstützung, aber auch Freiheiten erhalten. So durfte ich insbesondere auch meinen Hobbies, dem Tennis und Skifahren, frei und intensiv nachgehen. Teilweise nahm ich an Turnieren teil, wodurch ich viel für mein späteres Leben lernen durfte. Diese positiven Erfahrungen haben meine Frau und ich auch unseren beiden Kindern weitergegeben. Die Kinder sind der Angelpunkt unserer Familie gewesen und es bis heute geblieben. Eine Erfahrung, die mich als mittlerweile alleinverantwortlicher Vater auch im politischen Alltag prägt.

Als Jurist und Anwalt haben mich komplexe Fragestellungen stets am meisten interessiert. Das Interesse am Neuen, am Unterschiedlichen und auch am teils Umstrittenen öffnet nicht nur ein herausforderndes Tätigkeitsfeld im anwaltlichen Beruf, es erleichtert auch den Einstieg und die Arbeit für die Öffentlichkeit in der Politik. Sowohl im Anwaltsberuf als auch in der Politik geht es letztlich stets darum, zu Lösungen beizutragen. Eine Verantwortung, die fasziniert und verpflichtet.

Die Arbeit als Vorsteher des Infrastrukturdepartements eines Gebirgskantons wie Graubünden ist eine Aufgabe, die kaum vielfältiger, spannender und motivierender sein kann. Seit mittlerweile über sieben Jahren darf ich das Bündner Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement (BVFD) leiten.  Über 700 Fachleute und Mitarbeitender im Departement sowie die zahlreichen selbstständigen Institutionen, mit denen wir tagtäglich eng zusammenarbeiten, ermöglichen mir ein reiches, herausforderndes Aufgabenfeld im Interesse von uns BündnerInnen. Zu diesen Institutionen und Organisationen gehören im Bereich des öffentlichen Verkehrs die RhB, die Busunternehmen und die Postauto Graubünden. Weiter zählen Kraftwerksunternehmen und die Branchenorganisationen im Bau- und Waldbereich dazu sowie – last but not least – die Organisationen im Jagd- und Fischereiwesen. Häufig geht es zusätzlich darum, sich für den Gebirgskanton Graubünden auch in Bundesbern oder im Mittelland Gehör zu verschaffen.  Dabei handelt es sich insbesondere um Themen wie die Wasserkraft und Wasserzinsen, die Naturgefahren (Bondo und der Val Parghera) oder wenn es um die Forderung der Bergkantone geht, die Wolfsbestände eigenverantwortlich regulieren zu dürfen. Alles Aufgaben, die nur mit klaren Zielvorstellungen und hoher Einsatzbereitschaft und im Verbund mit der Bündner Bevölkerung zu Hause aber auch mit Partnern ausserhalb unseres Kantons lösbar sind.

Im Jahr 2018 habe ich das Privileg – neben meiner Aufgabe als Vorsteher des BVFD – zum zweiten Mal nach 2014 als Regierungspräsident auch der Regierung als Kollegialbehörde vorzustehen. Eine ehrenvolle Aufgabe, die ich gern annehme und die mir im ausserkantonalen Umfeld als Präsident der Schweizer Energiedirektorenkonferenz (EnDK), ehemaliger Präsident der Regierungskonferenz der Gebirgskantone (RKGK) und Vorstandsmitglied der Schweizer Baudirektorenkonferenz (BPUK) erfahrungsgemäss hilft, weitere Türen zugunsten von Bündner Anliegen zu öffnen.

 

 

  • Gute Strassen und Wege für alle Regionen und Verkehrsmittel

    Graubünden ist der Kanton der 150 Talschaften. Ich setze mich daher für eine gute und sichere Erschliessung mit Strassen und Wegen für alle VerkehrsteilnehmerInnen ein. Mein besonderer Fokus liegt neu zusätzlich auf den Innerortsbereichen, die zu beruhigen sind, der E-Mobilität und dem Fahrradverkehr, der im Alltag ebenso wie in der Freizeit immer wichtiger wird.

  • Verkehr

    ÖV auf Schiene und Strasse als sich ergänzendes Gesamtsystem

    Ich setze mich für ein bedürfnisorientiertes, modernes ÖV-Angebot auf Schiene und Strasse in allen Regionen ein. Von den Bahnzentren Chur und Landquart aus sollen Züge der RhB und Busse im Halbstundentakt in alle regionalen Zentren fahren. Die Bedürfnisse für die Mobilität der Zukunft zielen zudem auf eine Vernetzung des Individualverkehrs mit dem öffentlichen Verkehr, weshalb ich gegenüber neuen Lösungen mit Sharing-Modellen offen bin.

  • Kantonale Arbeitsplätze in den Regionen

    Eine dezentrale Besiedelung mit Wohnen und Arbeiten in allen Regionen ist mir sehr wichtig. Der Kanton kann dafür unmittelbar wirksame Zeichen setzen, zum Beispiel mit seiner Immobilienstrategie, die ich seit 2011 konsequent umsetze. In Scuol, Davos, Roveredo, Ilanz, Thusis und  Landquart haben wir kantonale Arbeitsplätze in neuen Verwaltungszentren des Kantons zusammengeführt, neue regionale Zentren sind geplant für Samedan und Poschiavo.

  • Solarenergie

    Sichere Energieversorgung und Energieeffizienz

    Die Bündnerinnen und Bündner sind sicher und kostengünstig mit erneuerbarer, einheimischer  Energie zu versorgen. Der international von Unsicherheiten geprägten Energiewelt schenke ich meine besondere Aufmerksamkeit, vor allem auch zur Förderung und zum Schutz unserer Wasserkraft und unserer weiteren einheimischen Energieträger wie Sonnenenergie und Erdwärme. Die E-Mobilität mit Ladestationen in allen Regionen müssen wir den Gästen, die als Touristen zu uns kommen, aber auch uns Einheimischen ermöglichen.

  • Wasserkraft

    Wasserkraft als Ressource im Berggebiet

    Die Wasserkraft ist eine wertvolle, bewährte, umweltschonende und einheimische Energieressource und gleichzeitig auch wirtschaftlich eine der wichtigsten Stützen für unsere Regionen und Gemeinden. Ich sehe mein schweizweites Engagement für die Wasserkraft daher auch als Engagement zur Inwertsetzung unserer Ressourcen im Berggebiet und zur Sicherung der Wasserzinsen für die Gemeinden und den Kanton und von Arbeitsplätzen und Aufträgen für unsere Bevölkerung und unser Gewerbe.

  • Wald

    Sicherheit vor Naturgefahren im Siedlungsraum

    Die Sicherheit der Bevölkerung, Dörfer und Infrastrukturen vor Naturgefahren liegt mir besonders am Herzen. Dieses Anliegen müssen wir BerglerInnen auch gegenüber dem Mittelland vertreten. Schutzwälder, Verbauungen gegen Lawinen und Steinschlag und Schutzdämme, aber auch Strukturen für die Krisenbewältigung sind dafür besonders wichtig. Mein Fokus liegt dabei auf dem Wald als natürlicher und Schutz spendender Lebensraumgestalter und auf der traditionellen freien Bündner Patentjagd, die dies mit ermöglicht.

Unterwegs in Graubünden! – Triff Mario Cavigelli

Mai

02.05.2018
Bündner Gewerbeverband: Podiumsdiskussion
GKB-Auditorium, Chur
7.30 Uhr

08.05.2018
Anlass PDC Moesa
ab 17.30 Mesocco bar sport
18.15 Lostallo (pizzeria)
19.00 Roveredo bar centro
anschliessend tavola rotonda bei CRS

14.05.2018
Anlass CVP Domleschg Thema Nachhaltigkeit
Schulhaus Paspels
19.00 Uhr

16.05.2018
DV CVP GR
19.00 Uhr

24.05.2018
SO/RTR: Podium zu den RR-Wahlen
Chur

25.05.2018
Anlass mit Bundesrätin Doris Leuthard, organisiert von der JCVP GR
Landquart Areal RhB
Uhrzeit folg

Juni

10.06.2018
Wahlen
Chur

Der Weg bis in die Regierung

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